hans' journal
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Below are the 20 most recent journal entries recorded in the "hans68" journal:[<< Previous 20 entries]
09:39 am
[Link] | eintrag im Spinozaforum http://de.groups.yahoo.com/group/Spinoza-de/message/5
Tags: spinozawerkstatt
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05:05 am
[Link] | mail ans Spinozaforum http://de.groups.yahoo.com/group/Spinoza-de/message/4
Tags: spinozawerkstatt
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03:49 pm
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spinoza diskussionsforum der vollständigkeit halber auch hier die notiz: ich habe ein deutschsprachiges forum zu Spinoza/Spinozsimus bei Yahoo angelegt unter
http://de.groups.yahoo.com/group/Spinoza-de/
Tags: spinozawerkstatt
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09:17 am
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graswurzeln wachsen hören in den letzten wochen tagen bin ich damit beschäftigt, bei der organisierung von daz-trainerInnen mitzumischen (treffen im Amerlinghaus und der trainerInnen an unserer institution). hat was von dem flair einer beginnenden bewegung, da sich gleichzeitig da und dort dinge tun. hat zu tun mit den sozialrechtlichen änderungen, aber auch mit lange angestautem frust. dabei muss man bemerken, dass das aufbegehren nicht automatisch fortschrittlich ist. in einer institution ham sich die lehrer nicht entblödet, höhere gebühren für die teilnehmer vorzuschlagen. ja, das is wichtig: daz-trainer sind nicht automatisch solidarisch mit ihrem klientel! kein wunder schließlich resultieren auch unsere jobs teilweise aus der diskrimierung von immigrantInnen. außerdem die diskussion, ob man sich eng an gewerkschafliche themen hält - also im grunde: "wir wollen mehr geld!" - oder ob man darüber hinaus auch die "sorge um guten unterricht" und darüber wiederum, um den sinn des ganzen kämpft. meine momentane position dazu: man sollte beim geld und ähnlichem beginnen, aber dann sich auch rasch darum bemühen, eine größere perspektive zu diskutieren - also eben: emanzipatorischer unterricht (so gut man es eben kann) und überlegungen wo und wie man konkrete gemeinsame interessen mit immigrantinnen/lernerinnen über das unterrichtshandeln hinaus fördern kann.
man muss der krämerseele ("mehr geld!")in einem selbst und bei den anderen ein stück nachgeben, man darf sie aber nicht die führung übernehmen lassen.
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08:38 pm
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lasst uns wie die eichhörnchen sein das schöne an der NZZ ist, dass sie ehrlich reaktionär ist - i.g. zu den linksliberalen schleimscheißern à la Standard.
anläßlich einer aktuellen debatte in deutschland über die ausplünderung der leute durch regelungen der sog. "riester rente", fürchtet sich die NZZ vor dem "parasitentum" und stachelt die ängste an:
( weiter lesen )
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02:26 pm
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guter unterricht hab ich heut an meine kollegInnen zur "begutachtung" geschickt:
Voraussetzungen für erfolgreichen Sprachunterricht in der Erwachsenenbildung (DAZ)
Grundsätzlich a) politisch - ein einswanderungsfreudliches Klima in unserer Gesellschaft, "LOL" - ein bildungsfreundliches Klima, dass nicht nur von der Arbeitsmarktpolitik geprägt ist ( weiter lesen )
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03:53 pm
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gegen teams - für kollektive! im gegensatz zum team kämpft ein kollektiv gegen konkurrenz und überfoderung der einzelnen an. all die nette teamarbeit ist immer auch ein gegenseitiges antreiben - kein wunder, wenn so viele bei "teambesprechungen" nix zu sagen haben.
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03:49 pm
[Link] | diskussion gestern mit i. über ihre supervisionsausbildung. ich finde diese ganze berater-scheiße, die ihre ideologische einbettung nicht erkennt, unerträglich. dabei kommen sich die berater alle so unglaublich schlau vor: "man muss die beratung, die unterstützung ja nicht annehmen. es ist ja bloß ein angebot. letztlich sind sie quasi nur geburtshelfer beim finden eigener strategien." etc.
( weiter lesen )
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03:56 pm
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"eigene Meinung" Wie im schlechten Schüleraufsatz hänge ich die "eigene Meinung" zu "Konjunkturen im Neoliberalismus" an. ( weiter lesen )
Tags: subjekte im neolib
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03:53 pm
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Konjunkturen im Neoliberalismus Mario Candeias
In: Kaindl, Christina (Hg.), 2007: Subjekte im Neoliberalismus. Kritische Wissenschaften , Bd. 2. Marburg. BdWi-Verlag. 9-17
Der Autor führt die These aus, dass der Neoliberalismus nicht nur Destruktion ist, sondern auch Umbau. Sowie es politisch nicht nur um die "Verteidigung mühselig ertrotzter Errungenschaften" (9) gehen kann, so muss auch theoretisch das Neue und "seine eigene Qualität" begriffen werden. ( weiter lesen )
Tags: subjekte im neolib
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01:26 pm
[Link] | um mitternacht hab ich zähne geputzt, dann bin ich schlafen gegangen. J. war mit ihrem neuen freund auf einem abgefahrenen schwulen- und transenfest.
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01:20 pm
[Link] | gestern mal wieder eine ausländerdiskussion mit der familie gehabt. ( weiter lesen )
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12:51 pm
[Link] | eigentlich wollte ich in den "weihnachtsferien" viel lesen und viel sport machen. hab mich aber beim laufen bzw. danach verkühlt (ja, man muss sofort aus den nassen sachen raus!) jetzt hab ich die letzte woche nur blöd meine runden gedreht zwischen computer (tetris, oh gott wie tief bin ich gesunken), fernseher (noch tiefer) und bett. hab bloß ein paar seiten hier und dort gelesen. mal sehen, obs mir heute besser geht, dann werd ich was zu den "subjekten im neoliberalismus" zusammenfassen.
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09:09 pm
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Arigona-Demo Zeit: Mittwoch, 19. Dezember 2007, 17 Uhr Ort: vor dem Innenministerium, Minoritenplatz, 1010 Wien cosmoproletin wird Musik auflegen.
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08:36 am
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George Monbiot
The real answer to climate change is to leave fossil fuels in the groundAll the talk in Bali about cutting carbon means nothing while ever more oil and coal is being extracted and burned
"Neither geology nor market forces is going to save us from climate change."
"The government's climate change policy works like this: extract every last drop of fossil fuel then pray to God that no one uses it." http://www.guardian.co.uk/commentisfree/story/0,,2225387,00.html
Tags: klima
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09:59 am
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gibt es ein leben jenseits der 'work-life-balance'?
ist der kapitalismus/neoliberalismus lustfeindlich? diese frage stellte geeklinux. dann hab ich diesen artikel von Georg Seeßlen gelesen: http://www.freitag.de/2007/48/07481901.php eine vorläufige antwort aufgrund des artikels: der neoliberalismus ist nicht schlichtweg 'lustfeindlich', sondern er organisiert einen "genuss/sinn-diskurs" (für den mainstream, bei den superreichen und den sandlern sieht's da wieder etwas anders aus), der stets einer revision unterzogen wird. die genuss/sinn-ware von heute ('Bionade'), ist morgen schon wieder moralisch/sinnlich veraltet. vielleicht geht es weniger um verbot (askese) und verbotene attraktion (hedonsismus), wie Robert Pfaller nahezulegen scheint http://www.espace.ch/artikel_453095.htmlsondern – 'pragmatischer' – um 'versprechen' und 'hygienische begrenzung', die gut zu einer gelungenen 'work-life-balance' passen soll. es ist schwierig sich eine alternative bewegungsform von genuss/sinn auszudenken, die den dualismus von versprechen (sex! macht! reichtum!) und begrenzung (wenig fett! kein schmutz! null risiko!) nachhaltig stören und etwas anderes an seine stelle setzen könnte. im gegensatz zur verwendungsweise Pfallers - könnte man denn nicht sagen, dass "wahrer hedonismus" immer etwas manisch ist, von dem begehren getrieben, mehr als ein versprechen zu konsumieren, sondern sich etwas einzuverleiben, um sich zu verändern, - mit den jeweiligen risiken - denn gefährdet "wahrer hedonismus" nicht auch immer eine jeweilige subjektform? und gleichfalls: geht "wahre askese" nicht über die gesundheitsverträgliche begrenzung hinaus und erforscht, welche möglichkeiten in dem liegen, was man für gewöhnlich als armut und mangel ansieht?
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07:33 pm
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'I love New York' 'I love New York' besser als 'Flavor of Love', weil ichs mit Je. nachspielen kann. Chamo: "I'm coming, Senioreeeetah!"
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01:13 pm
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Anarchy in the UKR von Serhij Zhadan les ich grad
noch ein autor aus diesem riesigen raum, den das sowjetische imperium der deterriorialisierung preisgegeben hat. natürlich ist sie da – die trostlosigkeit, hoffnungslosigkeit und der wodka. aber auch (und das lieben wir ja an den osteuropäischen gestalten) das ungestümme, leidenschaftliche oder auch das bloß existentiell ungesicherte – die verlorenheit. warum faszinieren uns diese osteuropäischen orte? (irgendwann früher hatte man sie die "zweite welt" genannt)? ( weiter lesen )
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08:49 pm
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gegen den radikalen konstruktivismus hab ich gefunden:
>Hat Columbus eigentlich die Indianer entdeckt oder oder hat er sie erfunden? Das Motto des radikalen Konstruktivismus Der Radikale Konstruktivist antwortet: „Erfunden – und diese Erfindung funktioniert seit mehreren hundert Jahren!“ Ist der Konstruktivismus eine Erfindung?<
http://209.85.129.104/search?q=cache:KikSEwIPfPUJ:www.itb.uni-bremen.de/modules.php%3Fop%3Dmodload%26name%3DDownloads%26file%3Dindex%26req%3Dgetit%26lid%3D299+kolumbus+indianer+entdeckt+erfunden&hl=de&ct=clnk&cd=8&gl=de bzw. hier: http://www.jungewelt.de/2007/11-30/014.php
wichtig: wie "diskursiv" unser zugang zur welt auch immer sein mag, - inmitten des symbolischen gibt es einen realen kern, der rekonsturiert werden kann und - wenn man erkenntnisse produzieren will - auch rekonstruiert werden _muss_. die welt ist veränderbar - auch die rekonstruktion des kerns des realen ist veränderbar - doch die notwendigkeit des kerns geht in die notwendigkeit des diskursiven, symbolischen ein - der prozess dieses "eingehens in" ist objektiv.
dass die "indianer erfunden wurden" ist zwar kritisch gegenüber dem eurozentrismus, löscht aber eben auch den historischen realen kern der ereignisse. tatsächlich muss man "die entdeckung" historisch-kritisch rekonstruieren, doch wird man dabei nie dazu kommen, dass die kämpfe gegen die "indianer" ebenfalls erfunden wurden.
vielleicht so: die "entdeckung" der indianer fand im symbolischen raum der erfindung statt - die "erfindung" aber im realen raum der /entdeckung/.
das historisch-kritische, selbst wenn es eine _erzählung_ ist - oder gerade dann - denkt die "indianer" und die /indianer/ zugleich und öffnet den raum für eine vielfalt von namen: Quechua, Aymara, Tupi, Mapuche, Irokesen, Wampanoag, Powhatan, Nuu-chah-nulth, ...
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06:39 am
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Naomi Klein, The hot money is in guns Far from saving us from catastrophe, the market is developing fortresses to shield the haves from the victims of the future
"There are two distinct business models that can respond to our climate and energy crisis. We can develop policies and technologies to get us off this disastrous course. Or we can develop policies and technologies to protect us from those we have enraged through resource wars and displaced through climate change, while simultaneously shielding ourselves from the worst of both war and weather. (...) In short, we can choose to fix, or we can choose to fortress."
http://www.guardian.co.uk/comment/story/0,,2219530,00.html
http://www.naomiklein.org/main
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